Schon wieder Freitag. Schon wieder nichts gemacht. Und das ist vollkommen okay.

Und zack – Freitag. Wieder ist eine Woche vergangen, und ich frage mich wie jedes Mal: Was habe ich eigentlich gemacht? Die Antwort: Nichts Besonderes. Gar nichts eigentlich. Und das ist – erstaunlicherweise – völlig in Ordnung.

Die Woche verlief in ihrem ganz eigenen, gleichmäßigen Takt. Morgens wie immer mein Frühsport – der übliche Kreislauf: wach werden, ein bisschen bewegen, den Tag in Gang bringen. Kein Training fürs Guinness-Buch, eher so: „Hallo Körper, schön dass du da bist – lass uns geschmeidig bleiben.“ Danach: Duschen, Kaffee, dann … nichts. Ruhe. Vielleicht ein paar Streams, vielleicht ein Nickerchen, vielleicht ein kurzer Blick in den Kühlschrank, um zu prüfen, ob sich dort über Nacht etwas Magisches materialisiert hat. (Spoiler: Nein.)

Das einzig halbwegs Produktive: Ich habe wie immer Essen besorgt. Keine Experimente, keine kulinarischen Weltreisen – nur das Übliche. Praktisch, zuverlässig, magenfreundlich. Seit mein Reizdarm sich wieder meldete, bin ich vorsichtiger geworden. Aber: Gute Nachrichten! Seit über drei Wochen habe ich keinen Alkohol angerührt – und siehe da: Der Darm beruhigt sich, die Stimmung auch. Ich schlafe besser, denke klarer, bin insgesamt gelassener. Kein nervöses Grummeln mehr, kein diffusem Unwohlsein, kein „Was war das jetzt schon wieder?“-Bauchgefühl. Stattdessen: Frieden im Bauch, Frieden im Kopf. Ich vermisse den Alkohol überraschend wenig. Vielleicht, weil ich sonst nichts vermisse.

Und dann gibt’s da doch noch einen kleinen Lichtblick für mein inneres Technik-Nerd-Herz: Kuya Rommel hat für mich eine Fuji X-E5 mit dem neuen 23mm-Objektiv geblockt. Ich hatte mich schon lange nach einem unkomplizierten, kompakten System gesehnt, mit dem ich wieder mehr fotografieren möchte, nicht muss. Jetzt ist sie fast da. Sobald sie geliefert wird, kann ich sie abholen. Das Geld dafür ist längst geblockt – keine waghalsigen Kontobewegungen, keine späte Reue. Einfach Vorfreude auf ein Gerät, das sich anfühlt wie ein Versprechen: auf neue Bilder, neue Blicke, neue Lust am Detail.

Also ja – äußerlich mag es eine unspektakuläre Woche gewesen sein. Keine Ausflüge, keine Termine, kein Trubel. Und dennoch hat sich etwas bewegt. Ganz leise, fast unmerklich: Gesundheit, Klarheit, kleine Vorfreude. Das reicht mir gerade völlig.

Manchmal ist Nichtstun das Beste, was man für sich tun kann.

Liebe Grüße aus dem ruhigen Manila !


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1 thought on “18/07/2025 Freitag

  1. Erlangte Gesundheit kann auch das Highlight der Woche sein.

    Du wirst es nicht glauben, meins ist das gepuzte Fahrrad. Da reicht die schöne Radtour vom Samstsg bei weitem nicht ran.

    😘😎

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