Alles wie immer – und das ist auch gut so!

Heute ist schon wieder Donnerstag. Donnerstag! Ich habe das Gefühl, die Woche hat vor fünf Minuten angefangen, aber mein Kalender behauptet steif und fest, dass sie schon fast vorbei ist. Ich möchte an dieser Stelle offiziell Protest einlegen – gegen die Zeit, gegen die Routine, gegen den ständigen Schweißfilm auf der Stirn (danke, Manila!).

Die letzten sieben Tage ? Tja, wie soll ich sagen… business as usual. Früh raus, um 4:30 Uhr wie ein disziplinierter Mönch aus dem Bett gepurzelt. Von 5 bis 6 Uhr ein flotter Spaziergang, danach eine Stunde Schwimmen im Pool – ganz der alte Mann mit Gesundheitsfimmel. Und trotzdem passiert dann etwas, das die Matrix kurz ins Wanken bringt.

Am Montag – ich schwimme gerade brav meine Bahnen und zähle innerlich die Kalorien, die ich mit dem gestrigen Eisbecher kompensiere – da taucht ER auf. Ein junger, knackiger Amerikaner, vermutlich frisch aus einem Abenteuerfilm entlaufen. Ich schwöre, er sah aus wie Jack Sparrow ohne Rum, aber mit Sixpack. Charmant, gesprächig und leider komplett ignorant gegenüber meiner Trainingsdisziplin. Zack – eine Stunde geplappert, null Bahnen geschafft. Trainingsziel verfehlt, Puls erhöht – aber aus anderen Gründen. Man wird ja wohl noch gucken dürfen.

Ein junger Mann mit nassen Haaren und sichtbaren Wassertropfen auf seiner Haut, der in einem Pool steht und direkt in die Kamera schaut.
Mein Jack… in meinem Pool… naja, nicht ganz… Aber sah fast so aus. Foto: Leonardo Ai

Heute hingegen war Sportpause angesagt. Die Pools werden gereinigt (vermutlich wegen Jack Sparrows Haargel oder so), und einmal pro Woche darf Opa auch mal auf der faulen Haut liegen. Ich nenne es „regeneratives Gammeln“.

Ansonsten… alles wie immer. Ich habe in einem Anfall von Shoppinglust (und natürlich völlig uneigennützig) vier neue Armbanduhren gekauft. Mein Mann hat ja am 18. Mai Geburtstag, da darf er sich dann eine (oder zwei – ich bin ja großzügig) davon aussuchen. Wenn nicht, behalte ich halt alle. Win-win.

Morgen Abend geht’s zum Japaner in Pasig City. Sushi, Sashimi, Tempura – was das Herz begehrt. Wir tun so, als wäre es ein großes Event, aber ehrlich gesagt… naja, alles wie immer eben. Und genau das ist manchmal das Schönste. Kleine Rituale, ein bisschen Luxus, viel Hitze – und das Leben plätschert entspannt vor sich hin.

Liebe Grüße aus Manila – schwitzig, aber glücklich !


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