Die letzten 2 Woche und anhaltend: 36 Grad, blauer Himmel, knallende Sonne. Und Ruhe und Frieden. Wir lieben es, hier zu sein ! Rentnerleben auf den Philippinen: Sonne, Kultur und Genus
Rentnerleben deluxe mit Kaffee, Kultur und Chlorwasser
Manchmal fragen mich Freunde aus der alten Heimat: „Und, wie ist das Leben auf den Philippinen so?“ Ich antworte dann meistens mit einem breiten Grinsen und sage: „Unverändert – wunderbar!“ Und das ist keine Floskel. Unser Alltag hier in Manila hat sich auf eine so angenehme Weise eingependelt, dass ich ihn fast schon als delikat bezeichnen möchte. Wenn das Rentnerleben ein Gericht wäre, dann wäre es hier jedenfalls wunderbar gewürzt: mit Sonne, Schwung und einer Prise tropischer Leichtigkeit.
Morgensport mit Poolblick und Hahnenkrähen
Der Tag beginnt wie gewohnt: mit mir, dem Morgen und einer gesunden Portion Bewegung. Noch bevor die Sonne allzu streng vom Himmel knallt, ziehe ich meine Bahnen im hauseigenen Swimmingpool – einer von zwei, wohlgemerkt! Danach geht’s auf eine knackige 6-Kilometer-Runde durch die Nachbarschaft. Joggend, nicht flanierend – wobei ich zugeben muss, dass ich manchmal kurz stehen bleibe, um den Sonnenaufgang zu bewundern oder einem streunenden Huhn höflich Platz zu machen.
Kaffee wie aus dem Bilderbuch
Zur Belohnung wartet danach schon der frischgebrühte philippinische Kaffee. Stark, aromatisch und mit einer Note Abenteuer. Wer einmal auf den Geschmack von Barako gekommen ist, will nichts anderes mehr. Dazu gibt’s bei mir morgens die Tageszeitung – digital natürlich, aber mit der gleichen Leidenschaft durchgeblättert wie früher die knisternden Seiten auf dem Küchentisch in Deutschland.
Und das Beste: das Leben kostet fast nichts
Wenn ich dann mit einer Tasse in der Hand auf dem Balkon sitze und die Stadt langsam erwacht, denke ich oft: „Wow, das alles – und das für unter 1000 € im Monat.“ Ja, richtig gelesen. Unsere monatlichen Lebenshaltungskosten für zwei Personen liegen mittlerweile stabil unter dieser magischen Marke. Dafür bekommen wir:
- 85 Quadratmeter Wohnfläche mit moderner Ausstattung (Eigentum, gekauft 2014, cash)
- superschnelles Internet und diverse Streamingdienste in Full HD
- Vier Swimmingpools (zwei davon olympisch inspiriert, die anderen eher für das Cocktailglas in der Hand gedacht)
- Eine sichere Tiefgarage
- Sicherheitsdienst, der freundlicher grüßt als so mancher Nachbar in Deutschland
- Bei Bedarf den eigenen Fahrer, der uns für Kleingeld überall hinfährt
- Und vier funktionierende Klimaanlagen, die ich liebevoll „meine stillen Helden“ nenne
Kurz gesagt: Wir leben hier nicht nur gut, wir leben besser. Und das ohne finanzielle Gymnastik oder ständige Preisvergleiche im Supermarkt.
Kultur? Aber sicher – mit Tanz und Gesang!
Aber was wäre das Leben ohne ein bisschen Glitzer, Musik und künstlerische Anmut? Nächste Woche steht wieder ein kleiner Kulturmarathon an: Erst geht’s zu einer Ballettaufführung – ganz in Weiß und Tütü, versteht sich – und danach schnuppern wir Musical-Luft. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich beim Singen oder beim Tanzen mehr mitwippe, aber eins ist klar: Man muss sich hier nicht zwischen tropischem Lebensgefühl und europäischer Kulturliebe entscheiden – man kann beides haben. Und zwar im gleichen Outfit.
Fazit: Das gute Leben kann so einfach sein
Während in Deutschland noch über Heizkosten gestritten wird, sitzen wir hier abends unter dem Sternenhimmel, nippen an einem kalten Mango-Shake und sagen zueinander: „So lässt sich’s leben.“ Das Rentnerdasein in Manila ist ruhig, sonnig, sportlich, kulturell – und manchmal so kitschig schön, dass ich fast aufpassen muss, nicht in einen Musical-Song auszubrechen.
Bis bald, liebe Leser*innen – bleibt gesund, bleibt neugierig und denkt daran: Das Abenteuer beginnt manchmal einfach mit einem Flugticket und der Entscheidung, neu anzufangen.
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Oder vor der eigenen Haustür.
Leben und Abenteuer ist das, was jeder selbst drauß macht.
Hast du wieder eine KI gefüttert oder diesmal wirklich von Herzen ohne Weltpolitikfrust euer Leben beschrieben? Mehr davon bitte und weniger Nachrichten bitte. 😉
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Ich habe es mal ohne Weltpolitikfrust versucht 🙂
Gut gemacht. Nachrichten einfach nur zur Kenntnis nehmen, den inneren Kommentar einen Kommentar sein lassen oder politisch aktiv werden, um wirklich was zu ändern. Aber immer daran denken, dass sich diese Strukturen lediglich mit Geduld und Hartnäckigkeit UND viel Geld ändern lassen.