Schönen Donnerstag aus Manila ! Heute um 6.30 aus dem Bett, kein Sport, ausschlafen war angesagt.
Zum Frühstück dann das frische Vollkornbrot vom deutschen Bäcker aus Manila, von ihm hergestellte Leberwurst und lecker 20g Milchkaffee aus philipinischem Kaffee.
Dann habe ich mitbekommen, das das kleine, unerzogene, bockige Kind aus Amerika hat eine „Zolliste“ gegen die ganze Welt verbreitet hat. Und die ganze Welt jammert und schreit…
Was da los ? Was soll das ? Dieses kleine Pimmelchen…
Und ich frage mich – so in meiner ganz eigenen, simpel strukturierten Art: Gibt es überhaupt so viele und so wichtige Produkte, die der Rest der Welt NUR aus Amerika bekommt ? Gibt es nicht genug Alternativen ? Muß man deren Produkte überhaupt kaufen ? Können wir nicht einfach auf Amerika scheißen ?!
Ich bin mir sicher, daß man auf die meisten Produkte von denen absolut verzichten kann… auch in Forschung und Entwicklung. Und wir brauchen auch deren Erlaubnis für überhaupt gar nichts… Es kann eben auch ohne das orange Rotzgör gehen… who cares !
Europa und Asien sollten vielleicht mal zusammen gehen, ohne die europäische Besserwisserei und Bevormundung. Und Amerika und Russland einfach links liegen lassen. Was sollen denn diese beiden kleinen Pupsländer auch überhaupt gegen den Rest der Welt ausrichten ?! Wenn Europa und Asien mal an einem Strang ziehen, könnte man die Dollarbindung umgehend gegen Euro und Yen austauschen – man müsste nicht mal mit Amerika reden. Man macht das einfach. Soll das orange Ding doch zetern ! Fertsch ! Weg mit den Spinnern ! Scheißt einfach auf „Made in America !“ ! Dann krachen die Börsen eben für 2 Jahre und danach ist die Welt eine andere… ohne die Vormachtsstellung von Amerika.
»Die Welt wird nicht zum Recht des Dschungels zurückkehren, nur weil sich Trump wie Tarzan benimmt.«
Aber wie immer wird´s an den Europäern scheitern… :
Mahbubani: Die Gewichte zwischen dem Westen und dem Osten verschieben sich eindeutig. Als China 1980 seine Modernisierung begann, war die gemeinsame Wirtschaftsleistung der Länder der Europäischen Gemeinschaft zehnmal so hoch wie die von China. Heute sind die beiden Ökonomien gleich groß. Und im Jahr 2050 wird Europas Wirtschaftsleistung halb so groß sein wie die Chinas. Wenn ihr euch an diese Machtverschiebung nicht strategisch anpasst, läuft etwas dramatisch falsch bei euch. Das sage ich als Freund Europas. Ein starkes Europa ist gut für die Welt. Aber als ich Ende 2022 mit dem inzwischen verstorbenen Henry Kissinger über Europa sprach, merkte er an, dass die geistige Kraft der europäischen Führungen nachgelassen habe. Ihr habt keine Leute vom Kaliber einer Margaret Thatcher, eines Francois Mitterrand, Helmut Schmidt oder Helmut Kohl mehr.
SPIEGEL: Wenn das so ist, wie Sie sagen – woran, glauben Sie, liegt das?
Mahbubani: Ihr habt Kurzzeit-Regierungschefs, die immer nur an die nächste Wahl denken. Dabei sollten die europäischen Anführer sich allmählich fragen, wo Europa im Jahr 2050 im Vergleich zum Rest der Welt stehen wird. Zurzeit handeln sie eher wie Bürgermeister einer großen Stadt, nicht wie Regierungschefs von Staaten.
»Ihr Europäer geht mit eurem Pessimismus der ganzen Welt auf die Nerven, euer Blick ist verzerrt.«
»Sprecht nicht so herablassend über uns. Sagt uns nicht, dass eure Werte unseren überlegen sind – sie sind es nicht.«
Für heute – legen wir uns wieder hin !
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