Schon wieder nix passiert – außer einer Kamera, ein bisschen Chlorwasser und Streaming-Orgien

So, was gibt’s Neues? Kurze Antwort: nichts. Lange Antwort: wirklich nichts. Mein Alltag besteht aktuell aus dem Dreiklang Schwimmbad – Essen – Streaming. Jeden Morgen die gleiche Routine: ins Wasser werfen, Bahnen ziehen, Kalorien verbrennen. Danach Essen organisieren, so als sei ich ein mittelmäßig talentierter Jäger und Sammler in Flip-Flops. Abends dann die große Entscheidung: „Netflix oder Prime?“ – mein persönliches Dschungelcamp.

Ach ja, fast vergessen: Das Wetter. Seit dem letzten Sturm ist es hier so dunkel und regnerisch, dass man denkt, jemand hätte dauerhaft den Dimmer runtergedreht. Zum Glück ist uns nichts passiert und allen geht’s gut – nur das Licht ist so mies, dass selbst die Kamera nach ISO 6400 schreit.

Aber halt, ein Highlight gibt’s doch:

Die neue Kamera ist da! Fujifilm X-E5, frisch aus Rommels magischem Kameralager, und gleich mit dem 23mm Pancake-Objektiv. Klein, kompakt, schick – und im Inneren die Technik der großen X-T5. Fast wie ein Sportwagen im Kleinwagenformat, nur dass der Autofokus eher wie ein lahmer Motorroller wirkt. Aber hey, man kann nicht alles haben.

Fujifilm X-E5 Kamera mit 23mm Pancake-Objektiv auf einem Tisch.
Die neue kompakte Fujifilm X-E5 zusammen mit dem 23/2.8 Pancake (fotografiert mit der Leica Q3)

Zusammen mit meinen anderen Objektiven hab ich jetzt eine richtig smarte kleine Ausrüstung. Und das Pancake? Optisch top, AF technisch… naja. Sagen wir mal: es fokussiert irgendwann schon, wenn man ihm Zeit lässt. Für Street Photography also perfekt – solange die Leute stillstehen.

Am Samstag geht’s noch auf einen Fotowalk (fucking 4 Uhr morgens…) mit Fujifilm-Ambassador Rommel Bundalian. Mal sehen, ob ich dort lerne, wie man Fotos macht, die nach mehr aussehen als nur „hier ist eine Wand“. Und Montag? Da wird’s dann richtig spannend: Thailand für drei Nächte. Kurzurlaub deluxe, wahrscheinlich genauso hektisch wie eine Folge „Amazing Race“, nur ohne Kamerateam, dafür mit mir als Hauptdarsteller.

Bis dahin: Schwimmen, Essen, Streamen. Wieder und wieder. Aber immerhin – diesmal mit neuer Kamera in der Tasche.

👉 Bleibt dran: Im nächsten Artikel gibt’s dann vielleicht Sonnenschein, Tempel, Streetfood und Fotos, die beweisen, dass ich doch mehr kann als nur Poolkacheln und Takeaway-Menüs ablichten.

Und wer weiß: Wird Ulf den Tuk-Tuk überleben? Oder endet das Ganze in einem thailändischen Cliffhanger mit Pad Thai und Moskitostichen?


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