Manche Wochen starten wie ein gemütlicher Spaziergang – und enden wie ein kleiner Marathon. Genau so war diese hier.
Montag: Der Gammeltag Deluxe
Montage haben ja ohnehin keinen besonders guten Ruf. Dieser hier hat sich direkt an alle Klischees gehalten: Morgens eine Runde Schwimmen (immerhin!), danach Laptop auf, Streams an – und das war’s dann eigentlich auch schon mit der Produktivität. Aber ganz ehrlich: Auch Tage, an denen man scheinbar nichts tut, zählen. Ich nenne es aktive Regeneration.
Dienstag: Sport, Essen, Vorratshamstern
Der Tag begann wieder sportlich: 6 bis 7 Uhr Schwimmen. Langsam fühlt sich diese Uhrzeit weniger wie Folter und mehr wie Gewohnheit an. Danach hab ich clever vorgesorgt und mir das Mittagessen für die nächsten drei Tage bei Mae-Ann geholt. Essen im Kühlschrank zu haben, ist eine der großen kleinen Freuden des Lebens – gleich nach ausschlafen und Gratis-WLAN.
Mittwoch: Morgens Sport, abends Culture Clash
Morgens stand wieder Sport auf dem Plan. Am späten Nachmittag ging’s dann ins Samsung Performing Arts Theater, Circuit Makati. Als wir ankamen, haben wir unsere Eintrittskarten vorgezeigt – natürlich, wie immer, Plätze mitten auf dem Balkon. Der Kartenabreißer am Eingang war besonders engagiert und begleitete uns gleich persönlich in die 6. Etage.
Dort landeten wir – Überraschung! – mitten in einem Sektempfang der Schönen und Reichen. Keine Ahnung, wie wir da reingeraten sind, denn wir hatten dafür definitiv nichts bezahlt und gehörten auch nicht wirklich zur Zielgruppe. Aber hey: Wenn einem Canapés, Champagner und Wein gereicht werden, sagt man nicht nein. Und das Beste: Es hat keiner gemerkt, dass wir da eigentlich nicht hingehörten.

Die eigentliche Tanzaufführung war dann weniger klassisches Ballett und mehr moderner Tanz – kraftvoll, intensiv, beeindruckend. Kein leichtes Schweben, sondern echte Power auf der Bühne. Bis 22:30 Uhr saßen wir da – satt, glücklich und ein bisschen kulturell überfüllt.
Donnerstag: Kein Pool, kein Problem
Überraschung: Die Pools waren wie immer wegen der Reinigung geschlossen. Damit war das Schwimmen gestrichen – und ich hatte plötzlich Zeit für Dinge, die ich normalerweise ewig vor mir herschiebe. Also bin ich in den Supermarkt gezogen wie ein Krieger auf Beutezug und habe Frühstückszutaten für zehn Tage eingekauft. Gefühl nach dem Einkauf: wie ein Prepper auf Speed. Aber hey – jetzt muss ich beim Frühstück die nächsten eineinhalb Wochen nicht mehr improvisieren. Ein Erfolg auf ganzer Linie.
Freitag und Samstag: Stabil wie eh und je
Freitag und Samstag liefen nach bekanntem Muster: Sport, Alltag, kleine Routinen. Kein großes Drama, kein wilder Ausbruch – manchmal sind genau diese ruhigen Tage die wahre Superpower. Wer braucht schon Dauer-Action, wenn Kaffee, Sonne und ein bisschen Normalität glücklich machen? Ausser Mittagessen holen für die nächsten 3 Tage nix gemacht…
Sonntag: Tanzfestival und Theatermarathon, die Zweite
Sonntagmorgen lief wie gewohnt: aufstehen, Sport, Alltag. Ab 15 Uhr wurde dann der Turbo gezündet: Es ging wieder ins Samsung Performing Arts Theater, Circuit Makati zum Finale vom großen Dance Festival. Tanz, Musik, Energie – bis 22:30 Uhr vibrierte das ganze Gebäude. Wir mittendrin, mit müden Füßen und voller Eindrücke. Spätestens ab 21 Uhr saßen wir da wie ein Mischwesen aus Groupie und kaputter Autobatterie, aber das war’s sowas von wert.
Fazit der Woche:
Eine Woche zwischen “total entspannt” und “total wach” – mit einer guten Portion Sport, Kultur, kleinen Siegen im Alltag und Momenten, die einfach Spaß gemacht haben. Genau die Art von Woche, nach der man ein bisschen müde, aber ziemlich zufrieden ins Bett fällt.
Beste Grüße aus der Sonne Manilas !
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