Heute um kurz nach 6.00 aus dem Bett, nach einer nervösen Nacht mit wenig Schlaf. Weiß auch nicht, wieso. Von 7 bis 8 Uhr meine üblichen 52 Bahnen im Pool geschwommen, danach noch 15 Minuten am Pool in der Sonne gelegen und am Kiosk eine Lieferung Hummus in Dosen abgeholt. Gewicht stabil, Bauch immer noch gebläht, ansonsten aber Gesundheit und Körpergefühl alles ok. Ich weiß auch nicht, woher mein Blähbauch jetzt seit über 1 Woche (10 Tage ?) herkommt… Naja, ich warte noch ab.
Um 9 Uhr dann wie immer Frühstück mit 3 Vollkorntoast und Kimchi. War lecker. Dazu einen frisch gebrühten 18g Kaffee mit 1 Löffel braunem Zucker ohne Rieselmittel.
Im Anschluß daran die Küche gewischt und 2 paar Lederschuhe geputzt. Morgen muß ich ja wieder zur Immigration, um die temporäre Ausreise eintragen zu lassen und meine Personenüberprüfung zu veranlassen, daß keine bösen Dinge gegen mich vorliegen. Anfang August fliegen wir ja für 4 Tage für unseren „Visa-Run“ nach Kuala-Lumpur. Dann reisen wir wieder neu auf die Philippinen ein und ich kann dann mein Visum wieder regelmäßig verlängern lassen. Exit-Clearance nennt man das auch.
Jeder Ausländer muß regelmäßig zur Immigration uns seine Unterlagen prüfen und verlängern lassen. Vor Ort sieht man dann genau die Guten und die Arschgeigen und Looser. Man erkennt sofort, wer eine gute Kinderstube hat und wer einfach nur zu den „Assis“ gehört: schwabbelbäuchige weiße Männer mit T-Shirt, Shorts und Sneakers. Mit schlechtem Englisch und meistens mit einer 30 Jahre jüngeren Frau, die für sie dolmetschen muss. Ekelig !
Für mich gehört trotz der Schwüle und der Hitze saubere und ordentliche, dem Vorgang angemessene Kleidung dazu. Ich gehe dort hin und erbitte die Verlängerung der Erlaubnis, mich in ihrem Land, dem der Philippiner, aufhalten zu dürfen. Das müssen die ja nicht tun. Für mich gehört die klare Respektsbezeugung durch saubere, gebügelte, ordentliche und auch hochwertige Kleidung absolut dazu. Ordentlich rasiert und wach und ordentlich angezogen. Morgen ziehe ich ein frisches, langärmliges englisches Leinenhemd von Charles an, zusammen mit einer beige-grauen Leinenhose und passenden, frisch geputzten und polierten Lederschuhen (Loafer) an. Ergänzt von meiner dezenten Nomos Zürich Weltzeit.

Gepflegtes Understatement eben. Ich merke jedesmal sehr deutlich, daß ich sichtbar freundlicher und besser „bedient“ werde, als die fetten stillosen Klotzköpfe in ihrem Shorts und Tshirts. Respekt und ein dezenter Stil ist alles, gepaart mit zurückhaltendem, freundlichem und zuvorkommenden Benehmen.
Ansonsten wie immer: nix Neues, langer ruhige Fluß. Aber uns gefällt das so.
Fröhliche Grüße aus der Sonne !
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