Der Tage beginnt mit einem „Oh mein Gott – wo bin ich, wer bin ich, was mache ich hier“. Dann folgt endlich wieder das morgendliche Schwimmen mit 52 Bahnen. Jetzt, um 7:08 genieße ich den ersten Kaffee des Tages: 20g Bohnen gemahlen und mit 120ml Milch zu einem traumhaften Milchkaffee mit Schaum-Dingsbums gemacht. GUTEN MORGEN !

7:57 der erste Kaffee ist getrunken, ich bin wach. Laune gut, Gewicht stabil. Heute Mittag gibts Convenience-Mampf von Kenny Rogers.

Pagani Design PD-1692 aus 304er Edelstahl mit Seiko NH 35 Laufwerk.
Pagani Design PD-1692 aus 304er Edelstahl mit Seiko NH 35 Laufwerk.

Vor 10 Tagen hatte ich übrigens eine neue Uhr gekauft, eine Pagani Design PD-1692. Gefertigt sind Gehäuse und Armband aus 304er Edelstahl, das verbaute mechanische Laufwerk ist das Seiko NH35. Die Wasserdichtigkeit wird mit 200m angegeben, was realistisch ist, da Krone, Glas und Stahlboden verschraubt und nicht gedrückt sind. Ich mag diese Uhr, weil sie schlicht, unauffällig und sehr robust ist. Das NH35 Laufwerk von Seiko wird mit einer Ganggenauigkeit von -20 bis +40 Sekunden pro Tag angegeben, was in der Praxis nicht stimmt: die Uhr läuft bei mir mit einer Toleranz von ca. +5/-5 Sekunden PRO WOCHE ziemlich genau. Es ist ein Automatikwerk mit Rotor. Der durchschnittliche Marktpreis für den Endverbraucher für das Laufwerk liegt heute bei ca. 35 Dollar. Für die komplette Uhr habe ich hier, brandneu, knappe 70€ bezahlt… ein Schnäppchen für eine zuverlässige, mechanische Automatikuhr.

Zeichnung des NH35 von Seiko
Zeichnung des NH35 von Seiko

Nachdem ich übrigens einmal einen Einblick in die Produktion der Uhren von Tudor bekommen habe, bei denen eine Uhr bei ca. 3000€ anfängt, hat sich meine Meinung zu den „Luxusuhren“ stark verändert. Bänder und Gehäuse werden im Minutentakt von vollautomatischen CNC-Maschinen gefräst, die Laufwerke von Maschinen zusammengesetzt und von Menschen nur noch kontrolliert und Lagen-korrigiert (Ganggenauigkeit in verschiedenen Haltungen). Natürlich ist der verwendete Edelstahl 904er höherwertiger und die Ganggenauigkeit noch höher – aber jetzt mal ehrlich: für eine von Maschinen gefertigte Armbanduhr tausende von Euro ausgeben ? Nööö – bei mir nicht mehr… Eine Uhr muß gut aussehen (mein Geschmack), sie braucht eine gewisse Gangegenauigkeit und Robustheit – und damit hat sich das. Eine gute Armbanduhr muß nicht mehr als 500€ kosten. Je nach Ausstattung.

In meiner „Uhrensammlung“ finden sich Armbanduhren von 150 € bis 15.000 €. Als „Daily-Driver“ habe ich mittlerweile, je nach Anlaß und Laune, meine 20 Jahre alte Nomos Tangente und meine Seiko´s und die Pagani. Es gibt immer noch ein paar Design-Klassiker, die ich irgendwann mal besitzen möchte, wie einen Datographen von Lange oder eine bestimmte Reverso von Jaeger-Le-Coultre – aber das hat noch Zeit… Meine Rolex-Uhren sind mir mittlweile zu protzig, die trage ich nur noch sehr selten. Außerdem läuft hier gefühlt jeder Zweite mit einer Fälschung herum…

Naja… soviel dazu… außerdem habe ich eine frische 10er Box meiner Pyramid-Zigarren bestellt. Dummerweise ist es derzeit SOOOO warm, daß selbst Abends auf dem Balkon kein wirklicher Genuß aufkommen will… naja, die Tage mal testen, wie´s bei dem Wetter ist mit dem schmöken. So eine Pyramid raucht ja gute 45-60 Minuten… das muß man bei dem Wetter schon wollen. Dazu muß ich noch eine schöne alte Flasche Brandy bestellen… jamjam… Zigarre, Brandy, Musik auf dem Balkon im Abendrot – einfach schön.

Kaffee und Kimchi
Kaffee und Kimchi

9:33 Frühstück durch, heute mit Kimchi, Apfel und 4 Vollkorntoast. Und einem leckeren Cappucino. Dazu die 2. von Sibelius. Sehr schön. Hören wir auch am kommenden Samstag in der Oper in Manila als Konzert.

Mittagessen waren je 1 Burger und 1 Wrap von Kenny gegenüber. Jetzt 18:20, der Tag ist gelaufen, keine Vorkommnisse 🙂


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2 thoughts on “27/4/2024 Samstag

  1. Wenn ich mir das bei dir so ansehe habe ich jetzt Hunger und muß mir dringend überlegen was ich zu meinem Pfannen Gyros (vom Metzger) als Beilage zum Abendessen mache …

    1. Was ich hier wirklich vermisse, ist ein gutes Restaurant mit echtem, leckerem mediterranen Essen – so wie unser Grieche damals in Aachen. Da haben wir 1-2 Mal in der Woche getafelt. Mit verschiedenen Vorspeisen, diversen Hauptgerichten mit Fisch und Muscheln und Tintenfisch. Und immer mit leckerem Kechibari Retsina. Das war alles soooo lecker… und die waren so nett. Naja – neues Leben eben. Man kann wohl nicht alles haben…

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