An manchen Tagen bemerkt man, während des Joggens auf dem Laufband im Gästezimmer der eigenen Wohnung, was tatsächlich im realen Leben auf den Philippinen passiert. Während wir hier ein sehr entspanntes Leben verbringen (in unserer Luxusbubble), mit eigenen Swimmingpools, eigenem Personal, Fahrer und beliebigen Lieferdiensten, im vollklimatisierten Condo – leben doch die meisten Menschen hier gleich nebenan ein ganz anderes Leben.

In den vor gut 2 Jahren abgebrannten Häusern (vielleicht heiße Sanierung / heisser Grundstückskauf) leben trotz des Abrisses und der Umzäunung Menschen. Mittlerweile wird der Abrissbagger von Polizei begleitet. Neben dem Baggerfahrer und dem Polizisten laufen täglich Exbewohner durch den Schutt und sammeln das Altmetall zum Verkauf auf. Die rechtsseitig erkennbare Frau wohnt /lebt unter der Plane, die den Rest eines Hauses notdürftig abdeckt und kocht in der übriggebliebenen Küchenecke eines der anderen Abrisshäuser.
Und hier, 50m weiter, lassen sich unsere Nachbarn morgens um 6 den Milchkaffee von Starbucks mit Grab direkt ans Bett liefern… diese Welt ist echt krank…
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